FotoKalk / Blog / DIN 18363 einfach erklärt — Malerarbeiten nach Norm
Praxis13. März 20267 Min.

DIN 18363 einfach erklärt — Malerarbeiten nach Norm

Was ist die DIN 18363? Alles was Maler und Auftraggeber über die VOB/C-Norm für Malerarbeiten wissen müssen — einfach erklärt.

Die DIN 18363 ist die entscheidende Norm für Malerarbeiten im gewerblichen Bereich. Sie regelt, was bei Aufmaß, Abrechnung und Ausführung gilt — besonders wenn die VOB/B vereinbart wurde.

Was ist die DIN 18363?

Die DIN 18363 gehört zur VOB/C (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil C) und heißt vollständig: "Maler- und Lackierarbeiten — Beschichtungsarbeiten". Sie gilt dann, wenn im Vertrag die VOB vereinbart wurde — was bei öffentlichen Aufträgen Pflicht ist und bei privaten Aufträgen vereinbart werden kann.

Die wichtigsten Regelungen für Maler

§ Aufmaßregeln

Abgerechnet wird die tatsächlich gestrichene Fläche. Dabei gilt:

Qualitätsstufen Q1-Q4

StufeBeschreibungTypisch für
Q1Egalisierputz, grober Untergrund erlaubtKeller, Lager
Q2Normaler Innenputz geglättetStandard-Wohnräume
Q3Feinspachtelung, wenige RiefenRepräsentative Räume
Q4Höchste Anforderungen, makellosShowrooms, Luxuswohnungen

Wann gilt die DIN 18363?

VOB-konforme Positionen automatisch

FotoKalk verwendet DIN-konforme Leistungspositionen. Angebote nach Norm, ohne Normen lesen zu müssen.

Kostenlos testen

Häufige Fragen

Was regelt die DIN 18363?

Die DIN 18363 (VOB/C) regelt Ausführung, Aufmaß und Abrechnung von Maler- und Lackierarbeiten. Sie gilt bei öffentlichen Aufträgen automatisch, bei privaten nur wenn vereinbart.

Müssen Fenster beim Aufmaß abgezogen werden?

Nach DIN 18363: Fenster unter 2,5 qm Einzelfläche werden NICHT abgezogen. Größere Öffnungen werden abgezogen.

Was ist der Unterschied Q2 und Q3?

Q2 ist Standardqualität für Wohnräume. Q3 erfordert Feinspachtelung und höhere Sorgfalt — wird separat berechnet und kostet ca. 5-10 EUR/qm mehr.

Stundensatz berechnen?

Zum kostenlosen Stundensatz-Rechner →